Der Wolf gehört nicht ins Jagdrecht

Anstatt sich mit den echten Problemen der Landwirtschaft zu beschäftigen, bläst die Bundesregierung zur Jagd auf den Wolf. Eine pauschale Bejagung des Wolfes geht aus Tier- und Naturschutzgründen gar nicht und bringt die Tierhalter nicht weiter.

Wirklich wirksam für den Schutz der Weidetierhaltung ist ein Dreiklang aus besseren wirtschaftlichen Bedingungen für die Betriebe, effektiver Herdenschutz und wenn nichts anderes mehr hilft die gezielte Entnahme eines Wolfes, wenn dieser Herdenschutzzäune überspringt und Weidetiere tötet.

Denn richtig ist: Auch das artenreiche Grünland ist mittlerweile ein bedrohtes Ökosystem und die naturangepasste Weidetierhaltung ist nunmal für dieses artenreiche Grünland eine sehr sinnvolle Form der Nutzung.

Also: Es stimmt, dass Weidetierhalter mehr Unterstützung brauchen, auch im Schutz gegen den Wolf. Es stimmt aber nicht, dass die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht dazu in irgendeiner Weise einen sinnvollen Beitrag leistet. Sie ist vor allem eins: Billiger Populismus. Und deswegen lehnen wir Grüne das auch ab.

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