BMZ: Gegen den Kürzungshaushalt 2026 – für Klimaschutz, Krisenbewältigung und Zivilgesellschaft

Mitten in einer Zeit globaler Krisen – von Kriegen über Hunger bis zur Klimakatastrophe – legt die Koalition erneut einen gekürzten BMZ-Haushalt vor. Das Ziel einer ODA-Quote von 0,7 % wird auch 2026 verfehlt. Statt Stabilität und Solidarität zu stärken, sendet dieser Kürzungshaushalt ein Signal des Rückzugs.
Wir fordern deshalb in unseren Änderungsanträgen eine Erhöhung des BMZ-Etats um 2,6 Mrd. Euro, gezielt investiert in drei Schwerpunkte:

  • Klimagerechtigkeit sichern:
    Deutschland muss seine Zusagen einhalten. 6 Mrd. Euro für Klimafinanzierung und 1,5 Mrd. Euro für Biodiversität sind überfällig.
  • Humanitäre Krisenbewältigung und Multilateralismus stärken:
    Wir wollen humanitäre Hilfe, Wiederaufbau und Organisationen wie UNDP, UNICEF, UN Women, GAVI und Education Cannot Wait stärken; für gemeinsame Sicherheit und globale Handlungsfähigkeit.
  • Zivilgesellschaft und Demokratiearbeit stärken:
    Freie Medien, kirchliche und zivilgesellschaftliche Partner sowie politische Stiftungen brauchen stabile Förderung. Sie sind das Rückgrat von Demokratie, Freiheit und Menschenrechten weltweit.
    Eine starke Entwicklungszusammenarbeit sichert Frieden und Stabilität – jeder investierte Euro spart ein Vielfaches an humanitärer Hilfe.
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